janus, preload

Aktuelles

April 2014 - Walachenexkursion in die Slowakei

Hier gibt es den Artikel aus der Arche Nova dazu zum Download.

Walachenzüchtertreffen 2013

Am 16.Juni 2013 findet das diesjährige Walachenzüchtertreffen anlässlich des Hessentages in Kassel statt. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am GEH-Stand, im Bereich "Der Natur auf der Spur" (auf dem BuGa-Gelände/Messehallen). Eine Übersichtskarte des Hessentagsgeländes kann man sich auf der GEH-Seite anschauen. Auf dem Tagesprogramm (bis ca. 16.00 Uhr) stehen folgende Themen:
- praktische Beurteilung des Walachenschafes durch Schafzuchtberater, Herr Helmuth Lange
- aktueller Stand des GEH-Zuchtprojektes Walachenschaf
- Vorstellung des Zuchtprogrammes für Walachenschafe "Chromosoft"
- Verschiedenes, eventuelle Exkursion nach Tschechien, Slowakei, ...

Teilnehmende des Treffens, die an einem Walachen-Tierverkauf, -kauf oder -tausch Interesse haben, möchten sich bitte mit Frau Christel Simantke (simantke(at)bat-witzenhausen.de) in Verbindung setzen.

Februar 2012 - Walachen kehren nach Rumänien zurück

Der österreichische Züchter Gerhard Weinbörmair, der seine Herde bislang in der Slowakei hielt, hat alle Tiere inklusive seiner drei Herdenschutzhunde nach Rumänien umgesiedelt. Damit kehren die Walachen in ihr Ursprungsland zurück!

Walachen beim GEH-Jubiläum

Am 1. und 2. Oktober 2011 wurde das 30-jährige Bestehen der GEH in Witzenhausen groß gefeiert. Unter anderem gab es einen Umzug mit Eseln, Rindern, Schafen und Pferden.Dabei war auch Christel Simantke mit Bergschafen und Walachen-Nachwuchsböcken von 2010. Die Böcke demonstrierten den Zuschauern anschaulich ihr lebhaftes Wesen. Hier ein paar Impressionen (und weitere Bilder demnächst in der Galerie):

Stammherdenschau des hessischen Schafzuchtverbandes am 29.10. in Butzbach - 2 Walachenschaf-Zuchtgruppen dabei

Am 29.10.2011 findet in der Butzbacher Reithalle die alljährliche Stammherdenschau des hessischen Schafzuchtverbandes statt. Herdbuchzüchter führen dem Preisrichter jeweils eine Zuchtgruppe (1 Bock, 3 Mutterschafe) ihrer Rasse vor. Dieses Jahr wird es für die Walachen spannend, denn erstmals sind Zuchtgruppen 2er Züchter vertreten: Christel Simantke und Uwe Beppler bzw. deren Schafe "treten gegeneinander an". Christel schickt "Volker", einen Halbtschechen aus der Zucht von Hans-Peter Berg sowie "Sambu" (V: S-Linie, unbek. Mutterlinie), "Ruschka" (V: Halbtscheche, M: tschech. R-Linie) und "Loretta (V: dtsch. J-Linie, unbek. Mutterlinie) ins Rennen. Für Uwe geht "Pollux" an den Start, ein Nachkomme von Uwes erstem Zuchtbock "Paul" aus unbekannter Linie. Ihm zur Seite stehen "Rinka", "Raisa" und "Regenbogen", drei Töchter von Paul und der aus dem 2004er Tausch stammenden Tschechin "Rebarina". Man darf gespannt sein, welche Zuchtgruppe der beiden langjährigen Herdbuchzüchter am Ende die Nase vorn haben wird. Also auf in die Butzbacher Reithalle - auch eine gute Gelegenheit, typvolle Vertreter diverser anderer Rassen zu erleben.
Weitere Infos zum Programm müssten über den Schafzuchtverband per mail angefragt werden, evtl. werden sie dort auch noch in Kürze veröffentlicht -> www.schafe-hessen.de, zum jetzigen Zeitpunkt stehen dort noch keine genaueren Infos zur Verfügung.

Oktober 2011: 12 Walachenschafe für die Slowakei

Juraj Schuchmann will Walachenschafe wieder zurück in die Slowakei bringen. Der rührige Geschäftsführer eines großen Agrarbetriebes im Nordwesten des Landes ist ständig auf der Suche nach bislang unentdeckten Restbeständen alter Walachenschafherden in seinem Land. "Die Rasse war ursprünglich im gesamten Karpatenmassiv der Slowakei (Hohe Tatra, Niedere Tatra, Velka Fatra, Mala Fatra, Liptov, Orava) heimisch und weit verbreitet," erklärt er. "Von dort stammen 90 Prozent des Zuchtmaterials, das in reinrassiger Form in Tschechien, Deutschland und in der Schweiz gezüchtet wird. Den grössten Anteil an der Rettung dieser Rasse in reinrassiger Form haben die tschechischen Züchter". Ende des letzten Jahrhunderts gelten die Walachen jedoch offiziell zunächst als nahezu ausgestorben, deshalb gründeten einige Züchter den "Club der Züchter des Walachenschafs". Ein Brand und eine Wolfsattacke auf einer Sommeralm, bei denen in den Folgejahren einen Großteil der Tiere umkamen, warfen den Club jedoch stark zurück. Erst in den 2000er Jahren kam es zu einer neuen Aufbruchstimmung. Heute gibt es 11 Mitglieder, Schuchmann ist eines davon. Der Landwirt hat seine ersten 15 Mutterschafe bei Züchtern in Tschechien und der Slowakei gekauft. Auch 2 Böcke besitzt er, einer davon ist schwarz, alle Tiere sind im Herdbuch.

Seit dem Frühsommer 2011 schaute sich Schuchmann auch in Deutschland nach neuen Zuchttieren um. Nach etlichen Mails landete er schließlich bei uns und wir hatten tatsächlich Tiere abzugeben. Dank einer professionellen Dolmetscherin, die die gesamte Abstimmung mit den beiden Veterinärämtern begleitete, konnte am ersten Oktoberwochenende dann schließlich und endlich die "Export/Import-Aktion" von 12 weiblichen Schafen in die Slowakei stattfinden. Da unser eigener Hänger für den Transport ("EU-Langstreckentransport über 8 Stunden Fahrtzeit, Typ II" mit speziellen Anforderungen) nicht genehmigt worden war, kam Juraij Schuchmann mit einem eigens umgebauten Hänger (sowie 2 Mitstreitern) bis zu uns. 6 Lämmer von 2011 und 6 Tiere von 2010 (von 3 verschiedenen Böcken, einmal J-Linie, 2x tschechisch gezogene Böcke, sowie diverse Mutterlinien) traten die weite Reise an. Zuvor waren sie, wie auch unser ganzer Bestand, Anfang August noch gegen Blauzunge geimpft worden, auch eine Auflage des Veterinäramtes, denn die Slowakei ist bislang völlig frei von dieser Krankheit. Danach gab es eine Wartezeit von 60 Tagen.

Der slowakische Club der Züchter des Walachenschafs möchte den Tierbestand im Land kontinuierlich erweitern, mindestens 150 reinrassige Mutterschafe werden angestrebt. Eine Chance für uns Züchter, neue 'geschäftliche' und vielleicht auch 'interkulturelle' Kontakte zu schließen. Für die Rasse ist es nicht zuletzt eine Chance, wieder in ihre alte Heimat zurück zu kehren!

Info- und Familientag in Lahnberge am 25.9.2011

Auch dieses Jahr stellt Familie Beppler wieder Walachenschafe in Marburg aus. Der Förderverein Haustierpark Marburg e.V. lädt nun zum zweiten Mal zum Info- und Familientag mit Bauernmarkt im Botanischen Garten Lahnberge ein, am 25.9.2011 von 10.00 bis 17.00 Uhr. Es gibt eine Reihe von interessanten Programmpunkten: Krähwettbewerb, Hüte- und Schafschervorführungen, Holzrückedemonstrationen und gesonderte Vorstellungen von vom Aussterben bedrohter Haustierrassen.
Infos in Kürze hier

MeLa Mühlengeez 2011

Vom 15. bis 18. September sind wieder einige Walachen auf der MeLa ausgestellt, der großen Mecklenburger Landwirtschaftsmesse in Mühlengeez.
Infos zur Messe hier.

15.April 2011: Walachenzüchtertreffen in Thüringen

Ein rund um gelungenes Züchtertreffen, organisiert von Martin Klemm am 9. April im thüringischen Bad Klosterlausnitz, liegt hinter uns. Besonders beeindruckend war die Teilnahme so vieler Gäste aus dem Ausland: 6 tschechische, 2 österreichische und ein slowakischer Teilnehmer waren angereist, zusätzlich zu 11 einheimischen Züchtern und Interessenten.
Man war sich einig, den nunmehr wieder angeknüpften Kontakt mit den tschechischen Kollegen (die zum Teil sehr große Bestände haben (bis zu 160 Tiere)), künftig nach Möglichkeit weiter auszubauen. Die Frage der veterinärrechtlichen Bedingungen eines Tiertausches oder -ver/kaufs zwischen D und CZ wurde kurz thematisiert (der bürokratische Aufwand scheint sich gegenüber dem letzten Austausch 2004 zumindestens vereinfacht zu haben).
Außerdem berichtete ein tschechischer Züchter von Untersuchungen zur Milchleistung, die an einem tschechischen Forschungsstandort durchgeführt worden seien: Im Ergebnis habe die Milchleistung der Walachenschafe bei 0,7 bis 1,1 Liter Milch pro Melkvorgang gelegen, bei insgesamt 2 Melkvorgängen pro Tag und abgesetzten Lämmern.
Nach den Vorträgen besichtigten die Teilnehmer den Hof der Familie Klemm; hier dient der Walchenschaf-Herde (und 2 Hinterwälder Kühen, die auch als Zugtiere auf dem Hof arbeiten) ein Folientunnel als Stall.
Das nächste Züchtertreffen findet voraussichtlich im Juli in Tschechien statt - auf gehts...

26.November 2010: Zoo Karlsruhe baut Streichelgehege wieder auf - Chance für eine neue Walachen-Zuchtgruppe

Am 13. November hat ein Brand im Zoo Karlsruhe das Streichelgehege völlig zerstört, 26 Tiere kamen dabei ums Leben, darunter auch 6 Walachenschafe. Betroffen waren vor allem Tiere der relativ seltenen W-Linie. Der Zoo hatte vor gut 20 Jahren zusammen mit der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen GEH die ersten Walachen nach Deutschland importiert und den Bestand hierzulande wieder aufgebaut. Aufgrund der großen Spendenbereitschaft und der zugesagten Unterstützung der Stadt Karlsruhe soll das Streichelgehege nun doch schon bis zum Sommer nächsten Jahres wieder aufgebaut werden. Das ist auch die Chance, eine neue Walachen-Zuchtgruppe zu etablieren. Verschiedene Züchter haben bereits Unterstützung angeboten.

MeLa 2010: So haben die Walachen abgeschnitten

Am 16.9., dem ersten Tag auf der MeLa, der Mecklenburger Landwirtschaftsausstellung, gab es den zweijährlich stattfindenden Wettbewerb der Landschafrassen. Vorgestellt wurden rund 10 Kollektionen (je 1 Bock + 2 Mutterschafe) der Rassen Pommersches Landschaf, Jakobschaf, Coburger Fuchsschaf, Gotlandschaf, Kerry Hill und Walachenschaf. Unsere drei Tiere haben den 2. Platz (Reservesieger) bei der Bewertung der Kollektionen über alle Rassen hinweg gemacht. Bock Jerny bekam zusätzlich noch einen 1a-Preis als bestes Tier aus unserer Kollektion. Weitere diverse Bilder unter www.mela-messe.de

16.-19. September 2010: MeLa Mühlengeez

Andre Nikolei und Nicole Paul stellen drei Walachenschafe auf der MeLa 2010 vom 16. bis 19. September in Mühlengeez, Meck-Pomm, aus und hoffen auf zahlreiche Interessenten.
Infos zur MeLa unter www.mela-messe.de.

29. August 2010: Info- und Familientag Marburg

Familie Beppler-Zehme aus Lahnau in Hessen nimmt am 29.8.2010 am "Großen Info- und Familientag" der Initiative für einen Haustierpark in Marburg mit ihren Walachenschafen teil.
Infos zu dem geplanten Park unter www.haustierpark-marburg.de.
Beppler-Zehmes freuen sich auf Besuch!

8. Juli 2010: Walachenschafe aus dem Haustierpark Tüzen

Den Erlebnis- und Haustierpark Tüzen in Mecklenburg-Vorpommern gibt es als offiziellen Besucherpark nicht mehr. Damit stand im März 2010 der Verkauf eines Großteils der Tüzener Tiere an, darunter allein 8 Bestände verschiedener Schafrassen. So auch 10 Walachen-Mutterschafe mit Lämmern und der Walachen-Bock Volker aus der Zucht von Familie Berg. Wie alle Schafgruppen in Tüzen wurden auch die Walachen im Herdbuch des Mecklenburger Schafzuchtverbandes geführt, als herausragenden Bock nennt Zuchtleiter Bringfried Schulz den Bock Sieder (1a-Preis auf der Mela 2006), der sich inzwischen im Haustierpark Arche Warder in Schleswig-Holstein befindet.

2007 haben wir unsere ersten beiden Walachenschafe in Tüzen gekauft – Edda und Dorli – und nun wollten wir die Gelegenheit nutzen, auch Tiere der T-Linie zu erwerben, die vorher nicht verkäuflich waren. Seit März sind also Tante, Tantal und Tabea mit insgesamt 4 Lämmern bei uns. Für die "Rettung" der restlichen Tiere als komplette Herde hat sich die GEH und hier insbesondere Christel Simantke eingesetzt: Frau Simantke kaufte im März kurzerhand alle übrigen Tiere, brachte sie übergangsweise bei sich unter und suchte nach einem Käufer für die Gruppe. Mit Erfolg: Inzwischen leben die Tüzener Walachen im Allgäu, die Herde ist zwecks Blutauffrischung mit einem neuen Bock versehen (Jockl aus der Zucht Simantke). Zwei weibliche Tiere – eines davon hatte sich noch Ende März ein Bein gebrochen und trug Gips - sowie Volker sind in Hessen bei Christel Simantke geblieben.

Danke noch mal für den Einsatz!

Nicole Paul

3. Juli 2010: Walachen auf der Gulow-Tierschau

Alljährlich findet am ersten Juli-Samstag in Gulow bei Perleberg die Prignitzer Tierschau statt, in diesem Jahr bereits zum 17. Mal. Neben Rinder- und Pferde- präsentieren auch regelmäßig Schaf-Züchter ihre Tiere und weil Gulow zudem nur 2 Dörfer weit von unserem Stall entfernt ist, sind auch wir wieder dabei gewesen.
Die Gulow-Tierschau ist eine gemütliche, kleine, ländliche Ausstellung mit netter Atmosphäre. Für die Schafe gibt es keinen Wettbewerb, die Tiere werden "nur" ausgestellt und am Ende des Tages im Ring präsentiert.

In diesem Jahr war es sehr heiß (35 Grad!), und deshalb dauerte das Ganze nur etwa 4 Stunden. Dank unseres Sonnenschutzes war es für uns und unsere Schafe erträglich. Wir waren mit den beiden Böcken Janus und Jerny und den Mutterschafen Elster, Tante und Tantal dabei. Leider nicht im Ring, denn aufgrund der Hitze wollte man das Ganze schnell über die Bühne bringen und hat nur drei Böcke auf den Platz gebeten. Auch bei der Publikums-Abstimmung der schönsten Schafrasse sind wir leider am unteren Ende der Skala gelandet, aber das lag vielleicht daran, dass unsere Tiere sich ohne Wollpracht gezeigt haben. Die anderen - einige kamen in Wolle - mussten dafür um so mehr schwitzen.

Fazit: Etwas warm, aber trotzdem nett!

Und nun noch einige Impressionen von der Gulow-Tierschau 2010

Nicole Paul